Life is a journey

Lena bereist die Welt

Wir sind umgezogen

All unsere zukünftigen Blogeintrage findet ihr ab sofort auf unserer neuen Seite: www.travfi.com

 

Posted 3 years, 1 month ago at 13:21.

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Island Reisevorbereitungen

Noch etwas mehr als einen Monat, dann geht es wieder in die Ferne. Diesmal wird es allerdings eine Reise der etwas anderen Art. Schöne Strände, warmes Wetter und Sonnenbrand kennen wir nun schon zu genüge, da reizt uns jetzt mal etwas Neues. Die erste Wahl für unseren diesjährigen Winterurlaub fiel auf Spitzbergen im Nordpolarmeer (das würde sich auf unserer Weltkartenpinnwand soo gut machen)…da wir allerdings vom Zeitraum dieses Mal etwas eingschränkt sind, und nur Mitte Februar als Reisezeitraum zur Verfügung stand, war Spitzbergen mit seiner zu der Zeit immer noch recht langen Polarnacht und fast 20 Stunden mehr oder weniger Finsternis am Tag doch nicht so das optimale Ziel.

Und so entschieden wir uns für Island als Alternative. Denn auch da kann man im Februar besonders gut die Nordlichter sehen, es gibt Eisberge in der Lagune Jökulsárlón und die Natur und Landschaft der Insel ist ja sowieso für ihre Schönheit bekannt. Und als kleinen Bonus sind wir auch noch in der richtigen Zeit da, um Orcas in der Bucht der Halbinsel Snaefellsnes sehen zu können. Obwohl wir dieses Mal nur 8 Tage unterwegs sein werden, gab es vorab doch schon einiges vorzubereiten. Als erstes hatten wir uns einen Flug gebucht, schon sehr frühzeitig, irgendwann im Mai letzten Jahres, da die Preise einfach unschlagbar niedrig waren.
Anschließend haben wir uns dann um eine Unterkunft gekümmert. Die Suche danach war etwas schwieriger, denn wir hatten genaue Vorstellungen von dem, was wir wollten. Ein kleines Haus, mittem im Nirgendwo, abseits von vielen Menschenansammlungen. Nagut, auf Island mit seinen etwas mehr als 300.000 Einwohnern von “vielen” Menschen zu sprechen ist schon ein bisschen übertrieben, aber trotzdem. Dann noch am Besten mit einem kleinen Hot Tub, also einem durch die Erdwärme auf Island gewärmten Whirlpool auf der Terasse. Traumhafte Vorstellungung abends im Hot Tub zu sitzen, rundherum liegt Schnee und über uns sieht man die Nordlichter am Himmel… Und wir hatten Glück! Genau so ein Haus haben wir jetzt gefunden. Auf www.homeaway.com konnte man sich die Häuser direkt anschauen, sie sind in einer Karte mit Standpunkt markiert, und die Verfügbarkeit ist in einem Kalender einsehbar. So haben wir mit den Vermietern Kontakt aufgenommen und uns das Haus reserviert.

Nun fehlte nur noch ein Fortbewegungsmittel. Da es im Februar doch noch sehr rau und eisig sein kann, fiel die Wahl schnell auf ein Allradfahrzeug. Damit darf man dann auch die sogenannten F-Roads befahren, die Straßen im Hochland, auf der ein normaler Kleinwagen nicht so gut zurechtkäme. Das Auto unserer Wahl haben wir dann auf reykjavikcars.com gebucht. Bei solchen Vermietungen versuchen die Anbieter einen ja oft noch mit Zusatzpaketen “abzuzocken”, allerdings haben wir hier ganz bewusst noch eine Steinschlagversicherung dazu gebucht. Falls nicht überall Schnee liegen sollte, ist es nämlich nicht unwahrscheinlich auf den Gravel Roads (also unbefestigte Straßen) den ein oder anderen kleinen Kratzer in den Lack zu bekommen. Und genau dagegen sind wir dann jetzt versichert. Den Tipp haben wir von einem Freund bekommen, der selber schon auf Island war und dort längere Zeit ein Auto gemietet hatte, denn eigentlich sind wir nicht so die Freunde von Versicherungen ;). Nun geht’s dann demnächst ans Kofferpacken.

Wir freuen uns jetzt schon riesig, denn wir mussten aufgrund der frühen Flugbuchung ja schon lang genug warten.

Posted 3 years, 1 month ago at 13:18.

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Ein Film aus der Heimat

Diesesmal haben wir ein Video gedreht ohne dafür zu verreisen. Der Film ist bei uns zu Hause und vor der Haustüre entstanden.
Wir wünschen euch viel Spaß beim Anschauen und wünschen euch eine wunderschöne Weihnachtszeit sowie einen guten Rutsch ins Jahr 2014.

Posted 3 years, 2 months ago at 14:40.

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Mexiko

Aufgrund des fehlenden Internets haben wir in Mexiko irgendwie nie die Gelegenheit gehabt einen Bericht zu schreiben. Leider ist einiges schief gelaufen, es war aber dennoch ein toller Urlaub mit vielen neuen Eindrücken. Natürlich haben wir auch diesesmal wieder ein kleines Video gedreht. Viel Spaß beim Anschauen :)

 

Posted 3 years, 3 months ago at 08:39.

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endlich wieder Urlaub :)

Die letzte längere Reise ist ja mittlerweile schon wieder ein halbes Jahr her und so freuen wir uns wahnsinnig, dass es morgen wieder ab in die Fremde geht. Zwar waren wir zwischendurch mal für einen Kurztrip in Rom (ein Video gibt es hier) und in Südtirol, aber immer nur für 3-4 Tage. Eigentlich sollte unsere zweite Reise dieses Jahr auch wieder nach Ägypten führen, da wir von der Unterwasserwelt total begeistert sind. Da die politische Lage das aktuell aber nicht so zulässt, haben wir umgebucht und nun geht es für 12 Tage nach Mexiko. Wir sind schon total gespannt und freuen uns wahnsinnig wieder ein neues Land kennenzulernen, einen neuen Stempel in den Pass zu bekommen und die Kultur sowie auch Unterwasserwelt zu entdecken.

Posted 3 years, 5 months ago at 10:19.

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unser Urlaubsvideo ist fertig

Während unserer 4-wöchigen Reise haben wir fleißig mit unserer neuen GoPro mitgefilmt und das Ergebnis seht ihr hier:

Posted 3 years, 11 months ago at 12:54.

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Jeder hat eine zweite Chance verdient…

… und Rio hat sie definitiv genutzt. Der zweite Eindruck von dieser Stadt ist wesentlich besser als unser Erster. Vielleicht liegt es auch an dem Viertel in dem wir jetzt wohnen, vielleicht daran, dass wir inzwischen schon wieder 4 Wochen am Reisen sind und uns an Leute und Kultur ein wenig gewöhnt haben. Unser Hostel liegt im Bezirkt Leblon direkt am Meer. In der Nacht hören wir dem Rauschen der Wellen zu :)

Gestern  haben wir uns Rio noch mit einer Stadttour genauer angesehen. Zuerst ging es zum Jesus. Christ Redentor ist eines der neuen sieben Weltwunder und schaut auch wirklich beeindruckend aus. Von dort oben hat man außerdem einen super Ausblick über die Stadt und kann auch den Zuckerhut sehr gut sehen. Weiter ging es dann durch das Viertel Santa Theresa, in dem viele Künstler und Schriftsteller wohnen und wo sich auch einer von denen mit einer Treppe aus Fliesen aus der ganzen Welt verewigt hat. Sieht richtig toll aus. Letzter Stopp war dann der Zuckerhut, auf den wir mit einer Seilbahn hoch fuhren. Der Blick vom Jesus hat uns allerdings besser gefallen. Heute Vormittag sind wir dann noch ein wenig durch die Straßen geschlendert und man fühlt sich manchmal fast wie in Europa. Aufgrund der WM und Olympia geben sich die Brasilianer hier wirklich Mühe alles sicher und sauber zu halten. Nur an der Sprache müssen sie noch feilen. Denn Englisch spricht hier wirklich niemand. Jetzt machen wir uns dann auf den Weg zum Flughafen und fliegen zurück ins kalte Deutschland. Schon jetzt machen wir uns natürlich wieder Gedanken über unsere nächste Reise ;) Norwegen und Schweden oder doch lieber Vietnam und Kambodscha… wir werden sehen ;)

Posted 3 years, 11 months ago at 18:59.

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zurück nach Brasilien

unser Spanisch war auch schonmal besser…allgemein verstehen wir eigentlich recht viel und kommen mit unseren Kenntnissen zumindest irgendwie immer ans Ziel, aber bei unserem gestrigen Frühstück ist da etwas schief gelaufen ;) Wir bestellten voller Vorfreude zwei mal Rührei, in einer heruntergekommenen Garage, umfunktioniert zu einem Restaurant, möbliert mit Sachen, die wir in Deutschland wohl eher auf dem Sperrmüll finden würden. Aber naja, so warteten wir auf unser Rührei…und bekamen Fisch mit Reis und Bohnen. Mhhh.. lecker Frühstück! Schlecht geschmeckt hat es nicht, aber die Uhrzeit war definitiv die falsche. Nachdem wir uns durch die Gräten gekämpft hatten, kauften wir noch Proviant für die anstehende Fahrt nach Rio Branco. Mit einer halben Stunde Verspätung kam dann auch unser Taxifahrer, mit dem wir vorher eine Privatfahrt nach Rio Branco vereinbart hatten, der uns aber mitteilte, dass nicht er uns fährt, sondern ein Freund von ihm. Auch ok… An der Grenze zu Brasilien wollte zwar schonwieder niemand unseren Impfpass sehen, aber zumindest wurden wir mal so richtig gefilzt. Echt nervig den so mühevoll gepackten Rucksack auf einem Tisch ausbreiten zu müssen. Der Grenzbeamte war aber wirklich nett… der einzig nette Brasilianer, der uns bis jetzt begegnet ist. Unsere Koka-Blätter mussten wir allerdings abgeben. Nachdem der Stempel im Pass war, erklärte uns unser Fahrer mit Händen und Füßen (Portugiesisch hört sich echt an wie eine Ostblocksprache), dass wir das Taxi wechseln müssten, und ein Freund von ihm uns bis nach Rio Branco fährt. Ahja,gut… Leider nahm die Qualität des Autos bei diesem Wechsel drastisch ab. Die komplette Frontscheibe war mit Rissen durchzogen, die Inneneinrichtung fehlte nahezu komplett, die Fenster wurden mit Schraubenziehern im Rahmen gehalten, Türgriffe gab es nicht mehr, aber zumindest hatte der Fahrer ein Radio mit eingebautem Display, auf dem er während der Fahrt noch Musikvideos schauen konnte. Nach30 Km wurden wir an den nächsten Fahrer weiterverkauft. Dieser war auch ein Freund von unserem jetztigen Fahrer, der von seinem “Freund” aber nur ein Viertel des Geldes bekam, was wir ursprünglich bezahlt hatten…für 300 Km. Da hier niemand Englisch oder Spanisch spricht, konnten wir nicht viel dagegen einwenden. Auch der Versuch war zwecklos. Somit zwengten wir uns mit zwei anderen Passagieren in Auto Nummer 3. Das nennt man also Privattaxi… Da haben wir uns wohl mal übers Ohr hauen lassen. Immerhin kamen wir nach 10 Stunden unversehrt, was wir manchmal bezweifelten, in unserem Hotel in Rio Branco an. Jetzt liegen wir gerade in unserem 4 Zimmer Apartment (welches das günstigste in dieser überteuerten Stadt war) und warten auf unseren Flug nach Rio de Janeiro.

Posted 3 years, 11 months ago at 14:06.

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ab in den Dschungel…

nach unserem entgültigem Abschiedsessen mit unserer “deutschsprachigen Reisegruppe”, flogen wir von Cusco aus nach Puerto Maldonado. Dort angekommen wurden wir von einer kleinen Peruanerin abgeholt, die uns dann zum “Hafen” brachte und von dort aus ging es in einem kleinen Boot eine halbe Stunde den Fluss hinab zu unserer Dschungel-Lodge. Hier waren wir mittem im Regenwald…kein Strom, keine anständigen Duschen, kein Internet, nur Insekten und jede Menge andere Tiere. Am Abend machten wir noch einen Walk quer durch den Urwald, bei dem wir verschiedene Tiere und Bäume und Pflanzen erklärt bekamen. Bei Einbruch der Dunkelheit machten wir uns noch auf, Kaimane am Flussufer zu suchen, was nicht sonderlich erfolgreich war. Am nächsten Morgen wurden wir pünktlich nach südamerikanischer Mentalität eine Stunde zu spät für einen Ausflug zum Lake Sandoval abgeholt. Der Weg dorthin war eine Katastrophe… 3 KM mussten wir durch teilweise kniehohen Matsch laufen. Das macht zwar einerseits Spaß, ist aber auch wirklich anstrengend, besonders wenn man wie ich andauernd steckenbleibt. Nachdem das aber geschafft war, ging es mit kleinen Mini-Booten quer durch Lianen und Sumpfgebiet, in dem sich laut unserem Guide, Anacondas, Piranhas und Kaimane tummeln, und wir direkt auch einen sahen. Nach einen Mittagessen, gepackt in Bananenblättern direkt am See, traten wir wieder unseren Rückweg an und sahen dabei noch Milliarden von übergroßen Ameisen, Taranteln und bunten Vögeln. Nach dem Ausflug waren wir echt erschöpft. Wir gingen also um acht Uhr schon ins Bett, aber man hätte sowieso nicht viel machen können, da es hier ja nicht wirklich viel zu tun gibt, ohne Strom etc. In unserer Hüttenunterkunft, welche seitlich eigentlich nur durch Insektennetze von der Aussenwelt abgetrennt war, hörte man in der Nacht auch alle möglichen Tiere. Man glaubt gar nicht, was die in der Nacht für einen Lärm machen. Wir hörten Affen, Grillen, Vögel, Frösche und waren bei manchen Geräuschen nicht sicher, ob es sich um Wildschweine oder Wildkatzen handelt. Am darauffolgenden Tag mussten wir mal wieder früh aufstehen. Um 3.50 Uhr klingelte der Wecker…den wir aber nicht hörten… und so wurden wir um 4:40 Uhr vom lauten Klopfen unseres Guides geweckt (um 4.20 Uhr wäre theoretisch Abfahrt gewesen ;)). Innerhalb von 5 Minuten rein in die Klamotten und ab aufs Boot. Ziel: Ein Platz am Ufer des Flusses, wo sich jeden Morgen die Papageien zum “Frühstück” versammeln. Und wir bekamen auch tatsächlich hunderte von großen und kleinen Federviechern zu sehen. Zurück in der Lodge angekommen, gab es ersteinmal Frühstück für uns, bevor wir uns mit dem Kanu auf den Fluss wagten. Bei der Tiervielfalt die sich dort tummelt, hatte ich schon Angst, reinzufallen. Zum Glück ging alles gut und wir schipperten mit der schnellen Strömung flussabwärts. Komischerweise folgte uns keiner. Und als wir nach ca. 20 Minuten wieder von einem Motorboot aufgelesen wurden, erfuhren wir, dass der Rest unserer Gruppe, inklusive Guide, der Strömung nicht gewachsen war und allesamt in den Fluss fielen. Hahaha ;). Am Nachmittag war dann Adventure angesagt! Zuerst mussten wir auf einen 25 Meter hohen Baum steigen, um von dort aus über eine wacklige Hängebrücke auf einen noch höheren Baum eine super Aussicht über den Urwald zu haben. Gut, dass ich der Baukunst der Südamerikaner so vertraue… Anschließend wurden mit Klettergurten ausgerüstet, hakten uns ins Stahlseil ein und sprangen von der Plattform. Das wird bestimmt ein gutes Gopro Video ;).  Nach diesen 3 Tagen im Dschungel, waren wir froh am Abend wieder eine vernünftige, wenn auch kalte, Dusche nehmen zu dürfen. Meine Beine sind komplett zerstochen :(
Heute geht es im Privattaxi nach Rio Branco, in Brasilien und von dort aus weiter nach Rio de Janeiro, wo wir unsere letzten 2 Tage genießen werden.

Posted 3 years, 11 months ago at 15:03.

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Machu Picchu

Gestern war es soweit: um 1:45 Uhr klingelte der Wecker. Und es hieß auf zum berühmten Machu Picchu. Zwei Stunden Busfahrt und weitere zwei Stunden Zugfahrt später, kamen wir in Aguas Calientes an.  Vor der Zugfahrt mussten wir schon das erste mal feststellen, welche Abzocke diese allein schon war. Wir bezahlten 107$ für Hin- und Rückfahrt des Zuges, ein Einheimischer, der neben uns stand, hatte auf seinem Ticket 5soles stehen, was ungefähr 1,50€ entspricht… Nagut, oben angekommen wartete schon unser Guide auf uns, der uns die nächsten zwei Stunden über jede Einzelheit der Inkastadt aufklären würde. Zuerst erfuhren wir, dass der Name der Stadt eigentlich unbekannt ist, und die Peruaner diese einfach nach dem nebenstehenden Berg Machu Picchu (alter Berg) benannt haben. Als allererstes bekamen wir die Stadt im Überblick zu sehen, so wie man es von Postkarten kennt. Also nix neues… ;) Anschließend wanderten wir durch sämtliche Steinhaufen, bekamen erklärt welches Fenster einer Schlange, einem Puma und dem Condor gewidmet waren, und waren vor Begeisterung nicht zu stoppen (Ironie..) Nach der Führung machten wir noch ein paar nette Fotos, was dann aber auch genug war und machten uns dann auf den Rückweg nach Cusco. Fazit: Riesen Touristen Abzocke, viel zu viele Menschen. Kulturell hat Machu Picchu auch nicht viel zu bieten, außer ein paar normalen Steinhäusern. Da waren die Ägypter wirklich schon viel kreativer. Naja, jetzt waren wir zumindest mal da.

Posted 3 years, 11 months ago at 16:05.

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