Damit ich mich auch immer an die beste Reise meines Lebens erinnern kann, fasse ich momentan alle Blogberichte, einige Fotos, meine Reiseroute und alle lieben Sprüche meiner Reisebekanntschaften in einem Buch zusammen. Bisher hat mein Buch schon 238 Seiten und sobald die letzten Bilder eingefügt sind und der ganze Text nocheinmal Korrektur gelesen wurde, geht es ab in den Druck :)

Posted 5 months, 2 weeks ago at 11:12. 6 comments
Seit über einer Woche bin ich inzwischen schon wieder in Deutschland und immer noch fällt es mir schwer hier zu Recht zu kommen. Von ein paar persönlichen Neuerungen mal abgesehen gibt es doch einiges das in Australien einfach besser funktioniert oder einfach anders ist. Als ich letzten Mittwoch das erste Mal wieder Autogefahren bin war das nicht einfach für meine Schwester, die ich als Beifahrer dabei hatte. Dauernd wurden die Scheiben gewischt, beim Abbiegen hab ich immer in die falsche Richtung geschaut und einmal bin ich sogar im Gegenverkehr gefahren. Schon krass wie schnell man sich an ein Fahren auf der “falschen” Seite gewöhnen kann. Auch als Fußgänger hat man es hier in Deutschland recht schwer, mal davon abgesehen dass ich immer falsch schaue sind auch die Ampeln hier nicht meine Freunde. Als ich das letzte Mal in der Stadt war, hab ich doch tatsächlich 2 mal grün verpasst. In Australien geben die Fußgängerampeln ein schönes lautes Geräusch (hier ein Video) von sich, so dass man auch wenn man gerade eine SMS schreibt, die Leute beobachtet oder einfach in den Himmel schaut immer weiß “Ok, jetzt darf ich gehen” :-) Auch das mit der Sprache ist so ein Ding. Am Flughafen habe ich ja schon von vorneherein gleich Englisch gesprochen und das gleiche ist mir inzwischen im Supermarkt auch schon passiert. Inzwischen bin ich (leider) wieder ans die deutsche Sprache gewöhnt nur manchmal rutschen mir noch so Sachen wie “whatever” raus. Und leider musste ich auch feststellen, dass die deutsche Bevölkerung zu 98% schlechtgelaunt ist und immer negativ denkt. Wie kann man so durchs Leben gehen? Warum muss man sich denn wegen jeder Kleinigkeit aufregen? Manchmal glaube ich alle wollen sich das Leben mit Absicht schwer machen. Die sollten mal daran denken wie gut es ihnen eigentlich geht. Obwohl meine Lebenssituation momentan wirklich nicht leicht ist versuch ich das Beste daraus zu machen, schließlich bin ich ja gesund und hab noch so viel zu erleben :) Und zum Schluss jetzt noch einen schönen Satz :-)
Am Ende wird alles gut. Und wird es nicht gut, dann war es nicht das Ende.
Posted 6 months, 1 week ago at 08:22. 1 comment
Da man im Nachhinein immer schlauer ist, bin ich meine im Juli erstellte Packliste nocheinmal durchgegangen. Denn obwohl ich nur 12 kg dabei hatte, hatte ich immer noch Dinge in meinem Rucksack die ich definitv daheim lassen hätte können.
Reiseapotheke: Pflaster, Aspirin, Wund-/Heilsalbe, Fenistilgel, Autan, Allergiemittel, Bauchwehtabletten
–> von meiner Reiseapotheke habe ich selbst nur ab und zu das Autan verwendet. Die Aspirin wurden an Kopfschmerzgeplagte Zimmergenossen verteilt und den Rest habe ich nie genutzt
Kosmetik: Sonnencreme & After-Sun (wird vor Ort gekauft), Rasierer, Kamm, Shampoo, Duschgel, Lippenpflegestift, Pinzette, Wimperntusche, Kajal, OBs, kleines und großes Traveller-Handtuch, Brille, Kontaktlinsen, Kontaktlinsenmittel
–> mit Sonnencreme habe ich mich eigentlich nur die erste Woche eingecremt. Obwohl immer jeder sagt, dass die Sonne in Australien viel extremer ist, konnte ich das nicht bestätigen, denn einen Sonnenbrand hatte ich nämlich nie. Das Travellerhandtuch war der größte Müll. Wenn man sich mit so einem Ding abtrocknet kann man auch gleich einen Putzlappen verwenden und somit habe ich mir in Australien gleich in der ersten Woche ein anständiges Handtuch gekauft. Im nachhinein hätt ich gern ein bisschen mehr von meinen Schminksachen dabei gehabt, denn auch wenn man Backpacker ist geht man doch ab und zu in normale Discotheken. Aber ich bin auch mit meiner Grundauststattung recht gut klar gekommen…
Kleidung: 1 luftige Baumwollhose, 1 Jeans, 2 Shorts, 1 Rock, 1 Leggings, 1 langärmeliges Hemd, Bikini, Regenjacke, 5 T-Shirts oder Tops, 1 Pullover, 1 hübsches Oberteil, Socken und Unterwäsche für ca. 2 Wochen, Turnschuhe/Laufschuhe, FlipFlops, Ballerinas (zum Weggehen)
–> meine Klamottenauswahl war eine Katastrophe. Man sollte sich einfach nicht zu gut vorbereiten… Wo dacht ich eigentlich das ich hinfahre? Ins absolute nirgendwo? Von der Menge her wars perfekt, man braucht wirklich nicht mehr als 3-5 T-Shirts für ein halbes Jahr aber mit der Farbauswahl hab ich mal vollkommen danebengelangt. Nur weiß, schwarz und grau und ziemlich langweilig. Irgendwie dachte ich wohl, dass man als Backpacker ruhig scheiße aussehen darf. Hab mich dann aber schnell mit ein paar normalen Kleidungsstücken eingedeckt, die ich dann 6 Monate lang durchgehend angezogen habe. Also fürs nächste mal: normale Klamotten einpacken!! Regenjacke und Fleecepulli waren auch komplett überflüssig. Geregnet hat es nämlich nur an Silvester kurz mal (da hab ich die Jacke dann auch tatsächlich angezogen) und kalt war es auch nur sehr selten. Meine Turnschuhe habe ich auch die meiste Zeit umsonst mit mir herumgeschleppt. Ich bin immer mit Flipflops umhergelaufen, egal ob im Regenwald oder im Outback. Die Turnschuhe wurden nur zum Skydiven und für die Canyon-Tour genutzt, da hätte ich mir auch vor Ort irgendwelche Billigschuhe kaufen können.
Sonstiges: Sonnenhut, Sonnenbrille, Taschenmesser, Stirnlampe, Ladegeräte, Schloss, Notizbuch, Stift, Feuerzeug, Wäscheklammern, Wäscheleine, Travellersheet, Stromadapter, Taschentücher, Sagrotantücher, Impfpass, Lebenslauf
–> Sonnenhut? Nö brauch ich nicht, Taschenmesser hab ich nur einmal verwendet und zwar zum Herzchen ausschneiden. Die Stirnlampe war allerdings richtig gut. Gerade wenn man beim Campen im Outback mal aufs Klo gehen möchte oder mit einem Gaskocher im dunkeln sein Abendessen zubereiten will. Mein Feuerzeug habe ich eigentlich anfangs nur gebraucht um den Rauchern die ihres vergessen hatten die Zigaretten anzuzünden und als es dann leer war hätt ich es ab und zu auch zum anzünden der Gasherde gebrauchen können. Das Travellersheet habe ich anfangs recht häufig verwendet, da ich da noch etwas zimperlich war was die Sauberkeit der Betten betrifft, gegen Ende allerdings gar nicht mehr.
Handgepäck: Ohropax, Fleecejacke, Unterwäsche, Zahnbürste, Zahnpasta, Deo, MP3-Player, Wörterbuch, Tickets, Ausweis, Kreditkarten, Bargeld, Digitalkamera, Netbook, Handy, Reisefüher, kleine Handtasche für Abends
–> in den Reiseführer und ins Wörterbuch habe ich nie reingeschaut… ergibt sich alles von allein. Mein Netbook war richtig genial. Egal ob man mal schnell bei Mc Donalds kostenlos das Internet nutzen möchte um Emails abzurufen, um Fotos zu archivieren oder um Filme und Musik von anderen Backpackern zu sammeln.
Posted 6 months, 1 week ago at 13:55. Add a comment