Lena in Australien

Meine Reise ans andere Ende der Welt
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Einleben in Deutschland

Seit über einer Woche bin ich inzwischen schon wieder in Deutschland und immer noch fällt es mir schwer hier zu Recht zu kommen. Von ein paar persönlichen Neuerungen mal abgesehen gibt es doch einiges das in Australien einfach besser funktioniert oder einfach anders ist. Als ich letzten Mittwoch das erste Mal wieder Autogefahren bin war das nicht einfach für meine Schwester, die ich als Beifahrer dabei hatte. Dauernd wurden die Scheiben gewischt, beim Abbiegen hab ich immer in die falsche Richtung geschaut und einmal bin ich sogar im Gegenverkehr gefahren. Schon krass wie schnell man sich an ein Fahren auf der “falschen” Seite gewöhnen kann. Auch als Fußgänger hat man es hier in Deutschland recht schwer, mal davon abgesehen dass ich immer falsch schaue sind auch die Ampeln hier nicht meine Freunde. Als ich das letzte Mal in der Stadt war, hab ich doch tatsächlich 2 mal grün verpasst. In Australien geben die Fußgängerampeln ein schönes lautes Geräusch (hier ein Video) von sich, so dass man auch wenn man gerade eine SMS schreibt, die Leute beobachtet oder einfach in den Himmel schaut immer weiß “Ok, jetzt darf ich gehen” :-) Auch das mit der Sprache ist so ein Ding. Am Flughafen habe ich ja schon von vorneherein gleich Englisch gesprochen und das gleiche ist mir inzwischen im Supermarkt auch schon passiert. Inzwischen bin ich (leider) wieder ans die deutsche Sprache gewöhnt nur manchmal rutschen mir noch so Sachen wie “whatever” raus. Und leider musste ich auch feststellen, dass die deutsche Bevölkerung zu 98% schlechtgelaunt ist und immer negativ denkt. Wie kann man so durchs Leben gehen? Warum muss man sich denn wegen jeder Kleinigkeit aufregen? Manchmal glaube ich alle wollen sich das Leben mit Absicht schwer machen. Die sollten mal daran denken wie gut es ihnen eigentlich geht. Obwohl meine Lebenssituation momentan wirklich nicht leicht ist versuch ich das Beste daraus zu machen, schließlich bin ich ja gesund und hab noch so viel zu erleben :) Und zum Schluss jetzt noch einen schönen Satz :-)

Am Ende wird alles gut. Und wird es nicht gut, dann war es nicht das Ende.


Posted in Home 6 months, 1 week ago at 08:22.

1 comment

One Reply

  1. Stefan Mrz 5th 2010

    Mit den letzten paar Sätzen hast du verdammt recht! Man sollte sich persönlich viel öfters selbst am Riemen reißen und vor Augen führen, wie gut es uns hier eigentlich geht: Dach über’m Kopf, genug zu Essen und vorallem gesund. Das solltem man sich von den paar unschönen Tagen des Lebens eigentlich nicht vermiesen lassen…

    „Auch aus Steinen, die einem in den Weg gelegt werden, kann man Schönes bauen.“ (Goethe)

    In diesem Sinne, auf eine erfolgreiches, erlebnisreiches und einfach nur schönes Jahr 2010! :-)


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