Lena in Australien

Meine Reise ans andere Ende der Welt
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Berichtigung der Packliste

Da man im Nachhinein immer schlauer ist, bin ich meine im Juli erstellte Packliste nocheinmal durchgegangen. Denn obwohl ich nur 12 kg dabei hatte, hatte ich immer noch Dinge in meinem Rucksack die ich definitv daheim lassen hätte können.

Reiseapotheke: Pflaster, Aspirin, Wund-/Heilsalbe, Fenistilgel, Autan, Allergiemittel, Bauchwehtabletten

–> von meiner Reiseapotheke habe ich selbst nur ab und zu das Autan verwendet. Die Aspirin wurden an Kopfschmerzgeplagte Zimmergenossen verteilt und den Rest habe ich nie genutzt

Kosmetik: Sonnencreme & After-Sun (wird vor Ort gekauft), Rasierer, Kamm, Shampoo, Duschgel, Lippenpflegestift, Pinzette, Wimperntusche, Kajal, OBs, kleines und großes Traveller-Handtuch, Brille, Kontaktlinsen, Kontaktlinsenmittel

–> mit Sonnencreme habe ich mich eigentlich nur die erste Woche eingecremt. Obwohl immer jeder sagt, dass die Sonne in Australien viel extremer ist, konnte ich das nicht bestätigen, denn einen Sonnenbrand hatte ich nämlich nie. Das Travellerhandtuch war der größte Müll. Wenn man sich mit so einem Ding abtrocknet kann man auch gleich einen Putzlappen verwenden und somit habe ich mir in Australien gleich in der ersten Woche ein anständiges Handtuch gekauft. Im nachhinein hätt ich gern ein bisschen mehr von meinen Schminksachen dabei gehabt, denn auch wenn man Backpacker ist geht man doch ab und zu in normale Discotheken. Aber ich bin auch mit meiner Grundauststattung recht gut klar gekommen…

Kleidung: 1 luftige Baumwollhose, 1 Jeans, 2 Shorts, 1 Rock, 1 Leggings, 1 langärmeliges Hemd, Bikini, Regenjacke, 5 T-Shirts oder Tops, 1 Pullover, 1 hübsches Oberteil, Socken und Unterwäsche für ca. 2 Wochen, Turnschuhe/Laufschuhe, FlipFlops, Ballerinas (zum Weggehen)

–> meine Klamottenauswahl war eine Katastrophe. Man sollte sich einfach nicht zu gut vorbereiten… Wo dacht ich eigentlich das ich hinfahre? Ins absolute nirgendwo? Von der Menge her wars perfekt, man braucht wirklich nicht mehr als 3-5 T-Shirts für ein halbes Jahr aber mit der Farbauswahl hab ich mal vollkommen danebengelangt. Nur weiß, schwarz und grau und ziemlich langweilig. Irgendwie dachte ich wohl, dass man als Backpacker ruhig scheiße aussehen darf. Hab mich dann aber schnell mit ein paar normalen Kleidungsstücken eingedeckt, die ich dann 6 Monate lang durchgehend angezogen habe. Also fürs nächste mal: normale Klamotten einpacken!! Regenjacke und Fleecepulli waren auch komplett überflüssig. Geregnet hat es nämlich nur an Silvester kurz mal (da hab ich die Jacke dann auch tatsächlich angezogen) und kalt war es auch nur sehr selten. Meine Turnschuhe habe ich auch die meiste Zeit umsonst mit mir herumgeschleppt. Ich bin immer mit Flipflops umhergelaufen, egal ob im Regenwald oder im Outback. Die Turnschuhe wurden nur zum Skydiven und für die Canyon-Tour genutzt, da hätte ich mir auch vor Ort irgendwelche Billigschuhe kaufen können.

Sonstiges: Sonnenhut, Sonnenbrille, Taschenmesser, Stirnlampe, Ladegeräte, Schloss, Notizbuch, Stift, Feuerzeug, Wäscheklammern, Wäscheleine, Travellersheet, Stromadapter, Taschentücher, Sagrotantücher, Impfpass, Lebenslauf

–> Sonnenhut? Nö brauch ich nicht, Taschenmesser hab ich nur einmal verwendet und zwar zum Herzchen ausschneiden. Die Stirnlampe war allerdings richtig gut. Gerade wenn man beim Campen im Outback mal aufs Klo gehen möchte oder mit einem Gaskocher im dunkeln sein Abendessen zubereiten will. Mein Feuerzeug habe ich eigentlich anfangs nur gebraucht um den Rauchern die ihres vergessen hatten die Zigaretten anzuzünden und als es dann leer war hätt ich es ab und zu auch zum anzünden der Gasherde gebrauchen können. Das Travellersheet habe ich anfangs recht häufig verwendet, da ich da noch etwas zimperlich war was die Sauberkeit der Betten betrifft, gegen Ende allerdings gar nicht mehr.

Handgepäck: Ohropax, Fleecejacke, Unterwäsche, Zahnbürste, Zahnpasta, Deo, MP3-Player, Wörterbuch, Tickets, Ausweis, Kreditkarten, Bargeld, Digitalkamera, Netbook, Handy, Reisefüher, kleine Handtasche für Abends

–> in den Reiseführer und ins Wörterbuch habe ich nie reingeschaut… ergibt sich alles von allein. Mein Netbook war richtig genial. Egal ob man mal schnell bei Mc Donalds kostenlos das Internet nutzen möchte um Emails abzurufen, um Fotos zu archivieren oder um Filme und Musik von anderen Backpackern zu sammeln.

          Posted in Home 6 months, 1 week ago at 13:55.

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